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05.04.2007 - 21.57 Uhr

Re: Studien in Europa - Euphorie und Wirklichkeit

Diemo Schaller

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Trotz zeitiger Anfrage bei deutschen Behörden nach Studienunterstützung, wie sie bei uns möglich und üblich sind, erfolgen merkwürdige Auskünfte: BAFÖG gibt es nur, wenn man in Deutschland angefangen hat zu studieren.
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Das ist bekannt, da der BaFöG-Bezug nunmal im Heimatland bzw. der Heimatuniversität bestimmt wird.

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Das BMBF verweist auf eine Münchner Firma für Karrierekonzepte. Die Formen der Ausbildungskredite sind ebenfalls an die Nationalität des Bürgen und der Studentin gebunden.
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Das ist bedauerlich.

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In Deutschland bedauert man, dass das erste Semester nicht in Deutschland stattfindet (wie auch).
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Indem man nach dem Abitur ein Semester an eine deutsche Universität geht?

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Vieles von der wichtigen Europaidee steht auf dem Papier und hat nichts mit dem Leben zu tun. Aufgeschlossenheit - ja, Lernbereitschaft - ja, Mobilität und Flexibilität - ja; aber wehe, jemand traut sich das wirklich, dann ist er oder sie ganz schön allein gelassen. und die Familie dazu.
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Da heisst es für mich nur: Es gibt noch sehr viel zu tun!

Was das Studentenbafög betrifft, gibt es meines Wissens ein Urteil des EuGH, welches diese Regelungen als mit der Personenfreizügigkeit unvereinbar erklärt.

Mit freundlichen Grüßen

Diemo Schaller




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